DTG, DTF, Flex, Flock oder Sublimation – welches Druckverfahren passt zu deinem Produkt?
Fünf Druckverfahren im Überblick – wir zeigen dir, welche Methode zu deinem Motiv, deinem Material und deiner Bestellmenge passt. Österreichweit geliefert.
Welches Druckverfahren ist das richtige für dein T-Shirt, deinen Hoodie oder dein Fotogeschenk? Ob in Wien, Graz oder Innsbruck – Shirtinator liefert alle fünf Druckverfahren direkt nach Österreich. Dieser Ratgeber erklärt DTG, DTF, Flex, Flock und Sublimation ehrlich und ohne Fachwissen-Voraussetzung.
DTG – Direktdruck in die Faser
Stell dir vor, du hältst dein Lieblingsfoto in den Händen – und es landet haargenau so auf deinem T-Shirt. Genau das leistet DTG (Direct-to-Garment, zu Deutsch: direkt aufs Kleidungsstück). Die Tinte wird direkt in die Baumwollfaser gedruckt, nicht aufgeklebt. Das Ergebnis fühlt sich an wie der Stoff selbst: weich, natürlich, ohne dass der Druck sich aufwölbt oder crinkelt.
Kein Mindestbestellmengen-Stress. Kein Warten auf Druckplatten. Ein Einzelstück geht genauso sorgfältig durch die Produktion wie eine Bestellung von 100 Stück. Deshalb ist DTG das Verfahren der Wahl, wenn du ein T-Shirt mit Foto bedrucken lassen möchtest – oder ein Motiv, das mit allen Details lebt.
DTF – Das Alleskönner-Verfahren
DTF ist das jüngste der fünf Verfahren – und der vielleicht spannendste Fortschritt im Textildruck der letzten Jahre. DTF steht für Direct-to-Film: Das Motiv wird auf eine spezielle Folie gedruckt, mit Schmelzpulver beschichtet und per Wärme dauerhaft auf den Stoff übertragen. Das Ergebnis: Farben, die regelrecht leuchten.
Was DTF besonders macht: Es funktioniert auf nahezu allen Materialien – Baumwolle, Mischgewebe, Polyester, Leder, Merinowolle – und auf hellen wie auf dunklen Stoffen. Und das ohne Weißunterdruckung, ohne Farbanzahlbegrenzung. Bei Shirtinator ist DTF ein exklusives Premium-Verfahren – in Österreich und Deutschland wird es bereits erfolgreich für Vereins- und Firmenkleidung eingesetzt.
Flexdruck – Der Klassiker, der nie veraltet
Es gibt Druckverfahren, die kommen und gehen. Und dann gibt es Flexdruck. Die Folie wird präzise ausgeschnitten – auf den Zehntelmillimeter – und per Wärme dauerhaft mit dem Stoff verbunden. Das Ergebnis ist keine aufgeklebte Schicht, sondern eine Verbindung, die hält.
Vereinstrikots, die drei Saisonen überstehen. JGA-Shirts für den Junggesellen-Abschied in Wien oder Salzburg, die nach dem Feiern noch genauso leuchten. Firmenpullover, die nach einem Jahr wie neu aussehen. Flexdruck ist die Wahl für alle, die auf maximale Haltbarkeit setzen und deren Motiv aus Schriftzügen oder einfarbigen Formen besteht.
Flockdruck – wenn Haptik zur Aussage wird
Flockdruck ist das Verfahren, das du nicht nur siehst, sondern spürst. Mikroskopisch kleine Fasern – der sogenannte Flock – werden elektrostatisch auf eine Klebefolie aufgetragen und per Hitze auf den Stoff übertragen. Das Ergebnis ist eine samtige, leicht erhöhte Oberfläche, die ein Logo oder einen Schriftzug sofort hochwertig wirken lässt.
Wenn du Premium-Teamwear produzieren möchtest, die sich von der Masse abhebt – Flockdruck ist die Antwort. Sportvereine, die ihren Mitgliedern etwas Besonderes geben wollen. Firmen, bei denen der Hoodie nicht nur Kleidung ist, sondern ein Statement.
Sublimationsdruck – Farbe, die nicht weggeht
Bei Sublimation wird die Tinte buchstäblich gasförmig – und dringt tief in Polyesterfasern oder beschichtete Oberflächen ein. Die Farbe ist danach Teil des Materials. Kein Peeling, kein Verblassen, keine Risse. Einfach: sehr lange sehr schön.
Deshalb ist Sublimation das Standardverfahren für weiße Sportbekleidung bei Shirtinator – und für alle Fotogeschenke wie Tassen, Kissen oder Handyhüllen. Wer ein All-over-Design will, bei dem das Motiv nahtlos über die gesamte Fläche läuft, kommt an Sublimation nicht vorbei.
Dein Motiv, dein Verfahren.
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Welches Verfahren auf welchem Stoff?
| Material | DTG | DTF | Flex / Flock | Sublimation |
|---|---|---|---|---|
| Baumwolle hell | Empfohlen | Ja | Ja | Nein |
| Baumwolle dunkel | Ja (Weißdruck) | Empfohlen | Empfohlen | Nein |
| Polyester / Sport (weiß) | Nein | Ja | Ja | Empfohlen |
| Mischgewebe 50/50 | Nicht empfohlen | Empfohlen | Ja | Nicht empfohlen |
| Merinowolle | Nein | Ja | Empfohlen | Nein |
| Tassen / Kissen (beschichtet) | Nein | Nein | Nein | Ja |
Welches Verfahren für welchen Anwendungsfall?
| Anwendungsfall | Empfehlung | Warum? |
|---|---|---|
| T-Shirt mit Foto bedrucken | DTG oder DTF | Detailgenauigkeit, natürliche Farben; DTF bei dunklem Stoff |
| JGA-Shirts mit Schriftzug | Flexdruck oder DTF | Langlebig, günstig ab 6 Stück, Name-Personalisierung möglich |
| Vereinstrikots aus Polyester | Sublimation oder DTF | All-over-Druck, perfekte Farbbrillanz auf Sportgewebe |
| Firmenbekleidung mit mehrfarbigem Logo | DTF oder DTG | Keine Farbanzahlbegrenzung, alle Stoffe, hohe Deckkraft |
| Premium-Teamwear mit samtigem Logo | Flockdruck | Edles Erscheinungsbild, taktiler Mehrwert |
| Tassen, Kissen, Fotogeschenke | Sublimation | Einziges Verfahren für beschichtete Nicht-Textil-Produkte |
| Dunkler Hoodie mit Logo | DTF oder Flexdruck | Beide decken auf dunklen Stoffen zuverlässig ab |
| Merinowolle mit Vereinslogo | DTF oder Flexdruck | Schonend für empfindliche Fasern, gute Haftung |
So bleibt dein Druck lange schön.
Die Haltbarkeit eines Drucks hängt nicht nur vom Verfahren, sondern maßgeblich von der richtigen Pflege ab. Diese Grundregel gilt für alle fünf Verfahren:
- DTG: Links waschen, 30 Grad, kein Trockner – so hält der Druck rund 30–50 Wäschen problemlos stand.
- DTF: Gleiche Grundregeln wie DTG, aber deutlich robuster und haltbarer.
- Flexdruck: 40 Grad möglich, links waschen – problemlos 100+ Wäschen.
- Flockdruck: 30 Grad, links waschen – keine chemische Reinigung, die Fasern sind empfindlich gegenüber Lösemitteln.
- Sublimation: Das robusteste Verfahren beim Waschen – die Farbe ist in der Faser, 40 Grad kein Problem.
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Häufige Fragen
Welches Druckverfahren ist am besten für Fotos auf T-Shirts?
Für Fotos und fotorealistische Motive ist DTG (Direct-to-Garment) die erste Wahl auf hellen Baumwollstoffen – weiches Tragegefühl, hohe Detailtreue. Auf dunklen Stoffen oder für noch brillantere Farben empfiehlt sich DTF (Direct-to-Film). Wichtig: Wenn das Motiv weiche Farbverläufe oder Transparenzen an den Rändern enthält, ist DTG die bessere Wahl – DTF kann solche Übergänge nicht natürlich wiedergeben. Für beste Ergebnisse: Bild mindestens 300 dpi, Format JPG oder PNG.
Was ist der Unterschied zwischen DTG und DTF?
DTG druckt Tinte direkt in die Baumwollfaser – sehr weiches Ergebnis, auf Baumwolle beschränkt. DTF überträgt das Motiv per Wärme von einer Spezialfolie auf nahezu alle Stoffe – haltbarer, farbbrillianter und auf hellen wie dunklen Untergründen einsetzbar. Zwei Einschränkungen beim DTF solltest du kennen: Bei sehr großen Druckflächen kann der aufgebrachte Film ein leicht steiferes Tragegefühl erzeugen. Außerdem ist DTF nicht geeignet für Motive mit weichen Farbverläufen oder Transparenzen an den Motivrändern – hier liefert DTG die natürlicheren Ergebnisse.
Welches Druckverfahren eignet sich für dunkle T-Shirts?
DTF, Flexdruck und Flockdruck sind auf dunklen Textilien optimal. Alle drei benötigen keine helle Stoffbasis. DTG funktioniert ebenfalls auf dunklen Stoffen, erfordert aber eine Weißunterdruckung. Sublimation ist auf dunklen Stoffen nicht möglich.
Kann ich Sublimationsdruck auf Baumwolle verwenden?
Nein. Sublimation funktioniert ausschließlich auf Polyester (mind. 80 %) oder speziell beschichteten Flächen wie Tassen und Kissen. Auf Baumwolle bleibt die Farbe nicht haften. Für Baumwoll-Shirts: DTG, DTF, Flex- oder Flockdruck.
Welches Verfahren ist am langlebigsten?
Flex- und Flockdruck halten problemlos 100+ Waschgänge. DTF ist ebenfalls sehr robust. DTG hält bei korrekter Pflege – links waschen, 30 Grad, kein Trockner – rund 30–50 Wäschen. Sublimationsdrucke sind beim Waschen nahezu unzerstörbar.
Welches Verfahren empfiehlt Shirtinator für Vereins- und Teamkleidung?
Für Schriftzüge und Logos: Flexdruck – extrem langlebig und wirtschaftlich bei Gruppenbestellungen. Bei mehrfarbigen Logos: DTF. Bei Polyester-Sporttrikots: DTF oder Sublimation. Shirtinator bietet Staffelpreise ab 6 Stück sowie persönliche B2B-Beratung.
Wie pflege ich bedruckte T-Shirts richtig?
Auf links drehen, max. 30–40 Grad, kein Trockner, nicht direkt auf den Druck bügeln. Flex- und Flockdruck niemals chemisch reinigen. Sublimationsdrucke sind am robustesten und vertragen höhere Temperaturen.
Alle Angaben ohne Gewähr. Letzte Überprüfung: April 2026. Gültig für Österreich.